Sonntag, 2. September 2018

Tag 6 bis Tag 9

Donnerstag, 30.08.

Gestern hat sich der Himmel über Andermatt dann doch noch zugezogen und die ganze Nacht über geregnet. Wir packen frühs im Nieselregen unsere Klamotten und das durchnäßte Zelt zusammen. Hier ist alles Wolken- und Nebelverhangen, ganz schön ungemütlich. Um 8:30 sitzen wir im Postbus, der uns auf den Furkapass bringt. Sichtweite ist fast gleich null. Unser Busfahrer fährt die engen Serpentinen mit traumwandlerischer Sicherheit hoch. Hinter den Leitplanken ist nur grau zu sehen, man kann den Abgrund dahinter nur erahnen. Auf der Passhöhe setzen wir uns auf die Räder, um uns herum ist alles grau, die Berge sind weg. Nach kurzer Strecke erreichen wir den Rhonegletscher, ab hier werden wir der Rhone folgen. Den Gletscher, bzw. seine Reste kannman besichtigen. In einen abgedeckten Teil des Gletschers ist ein Tunnel geschlagen. So läuft man hier durch einen beeindruckenden blau schimmernden Eistunnel, wirklich schön. Mittlerweile klart der Himmel um uns etwas auf, tatsächlich da sind Berge. Von hier oben beginnt für uns eine super Abfahrt nach Gletsch ins Rhonetal. Die ersten km folgen wir der Rhone, danach wirds wieder bergig, wir fahren wieder die Talränder hoch und runter. Dafür ist es aber wirklich sehr abwechsungsreich mit superschönen alten Dörfern und Ausblicken ins Rhonetal. Die Dörfer hier sind der Hammer. Im ersten Dorf denkt man noch man ist in einem Museumsdorf, bis man merkt das alle so aussehen. Superschön sind Reckingen und das Musikdorf Ernen. Man fühlt sich ins Mittelalter zurück versetzt. Bis auf einen Campingplatz direkt an der Rhone bei Grengiols führt uns unsere Fahrt heute. Das war wirklich ein grandioser Tag in der Schweiz heute.







Freitag, 31.08.

Der Himmel heute früh ist zugezogen. Äußerst wechselhaft und trist, das Wetter heute, mal nieselt es ..Regenklamotten an, dann hört es mal wieder auf ..Regenklamotten aus ... Die Rhone herauf weht uns ein Gegenwind entgegen. Wir bleiben heute immer schön im Tal. Mittlerweile wird um uns herum französisch gesprochen. Die Rhone ist zu einem richtigen Fluss angeschwollen. Die Ortschaften sehen immer industrieller aus, keine Museumsdörfer mehr. So wird das ganze heute zu einem reinen Fahrtag ohne große Sehenswürdigkeiten. Bis auf einen Campingplatz hinter Sion kommen wir heute.


Samstag, 01.09.

Das Wetter bleibt trübe heute. Das Rhonetal herauf bläst uns heute ein starker Wind entgegen. So fahren wir großteils im Energiesparmodus. Die Bergspitzen um uns sind in Wolken gehüllt. Saint Maurice ist ein hübsches kleines Örtchen in dem wir unterwegs Rast machen. Ganz schön teuer die Schweiz, Essen kostet hier locker das Doppelte wie in good old germany, aber was solls. Unsere Tour endet heute am Genfer See kurz vor Montreux. Vom Campingplatz hat man einen phantastischen Blick auf Montreux. Das Anbaden im Genfer See lassen wir uns nicht vom schlechten Wetter vermiesen. Wahrscheinlich sind wir die einzigen Badegäste im See heute, nach der anstrengenden Radtour aber eine wahre Wohltat. Zum Abend hin reißt die Wolkendecke über dem See auf und bietet mit durchbrechender Sonne ein spektakuläres Panorama über dem See.







Sonntag, 02.09.

Heute wird es eine gemütliche Tour am Genfer See entlang. Wir haben endlich wieder besseres Wetter, auch wenn der Gegenwind bleibt. Langsam ziehen wir die Seepromenade unterhalb Montreaux entlang und genießen das rege Leben hier. Es geht vorbei am Chateau de Chillon, entlang einer Palmen und Blumen gesäumten Uferpromenade. Wirklich schön hier. Richtung Lausanne geht es dann leider wieder auf einer vielbefahrenen Landstraße weiter. Hier geht ein 0rt faüt fmießend in den nächsten über. In Lausanne genießen wir den Rest des Tages auf dem örtlichen Campingplatz faul in der Sonne.




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